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Vortrag “Waldpflege vor 5600 Jahren? Was uns die spätneolithischen Pfahlbauten am Mondsee und Attersee (Oberösterreich) über prähistorische Waldnutzung verraten können” von Thorsten Jakobitsch – Vortragsreihe “Neue bioarchäologische Forschungen”

13. April @ 18:30 - 20:00

Kostenlos

Aufgrund der guten Erhaltung von Pflanzenresten in den Seesedimenten der spätneolithischen Pfahlbauten am Mondsee und Attersee (Oberösterreich) lassen sich Ernährung und Landwirtschaft der Bewohner der Pfahlbauten gut rekonstruieren. Ziel dieser Dissertation ist es, die Nutzung der Wälder um die Siedlungen zu erforschen. Dazu werden drei subsistenzwirtschaftliche Aspekte analysiert:

  1. Ackerbau,
  2. Sammelwirtschaft und
  3. Strategien zur Fütterung von Nutztieren.

Die Analyse von archäobotanischen Resten aus den Kulturschichten der Seeufersiedlungen kann Aufschluss über die Form und Intensität der Waldnutzung geben. Dabei werden insbesondere die Sämereien von Kultur- und Wildpflanzen, Knospen und Zweige sowie Makro- und Mikroreste aus Kot von Haustieren untersucht. Sie sollen zeigen, inwieweit die Wälder durch die Bewohner der Pfahlbauten verändert wurden, wie stark sie genutzt wurden, und ob von einer frühen Form der Kultivierung des Waldes gesprochen werden kann.

Thorsten Jakobitsch ist Doktorand der Archäobotanik am Department für Integrative Biologie und Biodiversitätsforschung (DIB) der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) und Mitarbeiter am ÖAI der ÖAW.

Zoom Link: https://oeaw-ac-at.zoom.us/j/93720582203

Details

Datum:
13. April
Zeit:
18:30 - 20:00
Eintritt:
Kostenlos
Veranstaltungskategorie:
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Veranstaltungsort

Zoom Meeting/Webinar

Veranstalter

Bioarchäologische Gesellschaft Österreichs
Österreichisches Archäologisches Institut (ÖAI) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW)